Ehrenamtliches Engagement in der Praxis:

HAUSVERBOT FÜR IG BCE'ler im Alexa

Mal schauen, was man so überall in Berlin denkt über ehrenamtliches Engagement, was man so sagt, wenn man mitmachen will. Genau das wollten TeilnehmerInnen eines Seminars erkunden. Schauen, wie man reagiert. -

Heftigste Reaktion war: Im Einkaufszentrum ALEXA am Alexanderplatz legten sie drei Moderationsscheiben aus. Nun haben sie Hausverbot.

Auf der Karte wurde gefragt, ob man sich engagieren solle.

bz Kagel

Hausverbot im Alexa

Auf den Fotos sieht man deutlich (?!) den „Stein des Anstosses“.

Die Teilnehmer fragten natürlich, auf welcher Grundlage ihnen nun das Hausverbot ausgesprochen werde. Der Kollege von der Sicherheit meinte nur: „Glauben Sie, was ich hier anhabe ist ein Karnevalskostüm?“. Er meinte damit seine Uniform. - War da nicht mal was mit so einem Hauptmann und Köpenick?

 

Wie war sonst die Erfahrung der TeilnehmerInnen?

Kam man erst einmal bei Verbänden und Einrichtungen an einen Menschen, waren die meisten Gespräche informativ und motivierend für ein Engagement. Es war nur in fast allen Fällen schwer, diesen Menschen zu finden. Bei Anmeldungen wurde gefragt: „Haben Sie einen Termin? Sie haben keinen Termin?“. An der Klingel, am Haus gab es meist irreführende Informationen. - Was lernt man draus: Wer sich engagiert, muss wohl jemanden kennen oder sich heftig durchbeißen.

 

Nach oben